Wie lange Blutung nach Geburt: Alles über Wochenfluss und Dauer (2023)

Inhaltsverzeichnis

Wie lange Blutung nach Geburt:

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Babys! Nach der Entbindung gibt es viele Dinge, auf die man als frisch gebackene Mutter achten muss. Eine wichtige Frage, die sicherlich viele Frauen beschäftigt, ist die Dauer des Wochenflusses.

Wie lange dauert die Blutung nach der Geburt eigentlich? In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte rund um das Thema Wochenfluss. Wusstest du zum Beispiel, dass der Wochenfluss auch „Lochien“ genannt wird?

Klingt etwas eigenartig, oder? Aber keine Sorge, wir klären dich auf und geben dir Tipps zur richtigen Pflege während dieser Zeit.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick

  • Wochenfluss ist eine Blutung, die nach der Geburt auftritt und aus der Gebärmutter stammt.
  • Der Wochenfluss dauert in der Regel 3-6 Wochen und durchläuft verschiedene Phasen.
  • Die richtige Hygiene und Pflege während des Wochenflusses ist wichtig, um Infektionen zu vermeiden. Bei Anzeichen von Komplikationen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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1/6 Wochenfluss: Was ist das und woher kommt es? Mehr über den Wochenfluss kannst du auf folgender Seite nachlesen.

Definition und Ursache

Der Wochenfluss ist eine natürliche Blutung nach der Geburt, die bis zu sechs Wochen andauern kann. Die Ursache für den Wochenfluss ist die Wundheilung der Gebärmutter. Während der Schwangerschaft bildet sich eine Schleimhaut in der Gebärmutter, die sich nach der Geburt ablöst und abgestoßen wird.

Dieser Vorgang führt zu Blutungen, die als Wochenfluss bezeichnet werden. In den ersten Tagen ist der Wochenfluss sehr stark und enthält Gewebe- und Blutreste. Im Laufe der Zeit wird er schwächer und verändert seine Farbe von rot zu gelblich-weiß.

Es ist wichtig, dass die Frau während des Wochenflusses auf eine gute Hygiene achtet, um das Risiko einer Infektion zu minimieren.

Dauer und Komplikationen des Wochenflusses nach der Geburt – Tabelle

Dauer des WochenflussesDurchschnittliche Dauer bei vaginaler GeburtDurchschnittliche Dauer nach KaiserschnittFaktoren, die die Dauer beeinflussen könnenAnzeichen für Komplikationen und wann man den Arzt aufsuchen sollte
1-2 Wochen4-6 Wochen6-8 WochenGeburtsverletzungen, Mehrlingsschwangerschaft, hormonelle Verhütung, Alter der MutterStarke Schmerzen, Fieber, Geruch, anhaltende Blutung, Blutgerinnsel
3-4 Wochen3-4 Wochen4-6 WochenGeburtsverletzungen, Mehrlingsschwangerschaft, hormonelle Verhütung, Alter der MutterStarke Schmerzen, Fieber, Geruch, anhaltende Blutung, Blutgerinnsel
5-6 Wochen2-3 Wochen3-4 WochenGeburtsverletzungen, Mehrlingsschwangerschaft, hormonelle Verhütung, Alter der MutterStarke Schmerzen, Fieber, Geruch, anhaltende Blutung, Blutgerinnsel

Zusammensetzung und Veränderung im Verlauf

Wochenfluss – Zusammensetzung und Veränderung im Verlauf Der Wochenfluss ist eine natürliche Blutung, die nach der Geburt einsetzt und mehrere Wochen andauern kann. Die Zusammensetzung des Wochenflusses verändert sich in diesem Zeitraum, was typisch für diesen Prozess ist. Zu Beginn ist der Wochenfluss blutig und ähnelt einer normalen Menstruation.

In den folgenden Tagen nimmt die Blutung ab und wird bräunlich. Schließlich wird sie schwächer und verfärbt sich gelblich oder weiß. Diese Veränderungen im Verlauf des Wochenflusses sind normal und ein Zeichen dafür, dass sich der Körper der Frau auf die Zeit nach der Geburt einstellt.

Es ist wichtig, dass Frauen während dieser Zeit auf ihre Hygiene achten und geeignete Binden oder Wochenbetteinlagen verwenden. Individuelle Unterschiede können dazu führen, dass der Wochenfluss bei manchen Frauen länger oder kürzer dauert. Einige Faktoren, wie zum Beispiel das Stillen, können die Dauer des Wochenflusses beeinflussen.

Es ist jedoch wichtig, dass Frauen bei auffälligen Veränderungen oder Beschwerden ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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2/6 Die Dauer der Blutung nach der Geburt

Die verschiedenen Phasen des Wochenflusses

Der Wochenfluss ist eine natürliche Blutung, die nach der Geburt eines Kindes auftritt. Die Dauer des Wochenflusses variiert von Frau zu Frau und es gibt unterschiedliche Phasen, die während dieser Blutung auftreten. In der ersten Woche nach der Geburt ist der Wochenfluss am stärksten und besteht aus Blut, Schleim und Gewebe.

In der zweiten Woche lässt die Blutung allmählich nach und wird heller. In den Wochen drei und vier klingt der Wochenfluss ab und wird zu einer transparenten oder gelblich-weißen Flüssigkeit. Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Körper anders ist und die Dauer des Wochenflusses von verschiedenen Faktoren wie der Art der Entbindung und der Gesundheit der Mutter abhängt.

Es ist ratsam, während des Wochenflusses auf die Hygiene zu achten und geeignete Binden oder Wochenbetteinlagen zu verwenden. Wenn jedoch starke Schmerzen oder andere ungewöhnliche Symptome auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Du möchtest deinen Wochenfluss anregen, damit sich dein Körper schnell wieder von der Geburt erholt. In unserem Artikel erklären wir dir, wie es geht.

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Individuelle Unterschiede und Faktoren, die die Dauer beeinflussen

Jeder Körper ist individuell und so ist es auch beim Wochenfluss nach der Geburt. Die Dauer der Blutung kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Hierzu zählen unter anderem die Art der Geburt, die körperliche Verfassung und die Anzahl der Schwangerschaften.

Auch das Stillen kann die Dauer des Wochenflusses beeinflussen, da es die Hormone im Körper verändert. In der Regel dauert der Wochenfluss etwa drei bis sechs Wochen, kann aber auch bis zu acht Wochen andauern. Wichtig ist, dass jede Frau ihren Körper und ihre Bedürfnisse gut kennt und auf Veränderungen achtet.

Bei Unsicherheiten sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Falls du weitere Informationen zum Thema Nachgeburt benötigst, findest du alles Wissenswerte in unserem Artikel „Nachgeburt“ .

3/6 Wochenfluss-Hygiene und Pflege

Richtige Intimpflege während der Blutung

Während des Wochenflusses ist eine gute Intimpflege besonders wichtig. Mehr zur richtigen Intimpflege findest du unter folgendem Link. Verwenden Sie sanfte Seifen und vermeiden Sie parfümierte Produkte, um Reizungen zu vermeiden. Reinigen Sie den Intimbereich regelmäßig und wechseln Sie Binden oder Einlagen alle paar Stunden.

Vermeiden Sie auch enganliegende Kleidung, um Feuchtigkeit zu vermeiden. Wenn Sie Schmerzen oder ungewöhnliche Gerüche bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Beachten Sie diese Tipps, um eine gute Intimpflege während des Wochenflusses zu gewährleisten.

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Binden, Tampons und Wochenbetteinlagen

Der Wochenfluss gehört zum natürlichen Verlauf nach der Geburt. Es ist wichtig, während dieser Zeit auf eine gute Hygiene zu achten. Binden, Tampons und Wochenbetteinlagen sind hierbei hilfreich.

Tampons sollten vermieden werden, da sie das Infektionsrisiko erhöhen können. Binden und Wochenbetteinlagen sind die beste Wahl. Wochenbetteinlagen sind besonders saugfähig und bieten zusätzlichen Schutz.

Wechseln Sie diese alle paar Stunden und achten Sie darauf, dass die Intimzone sauber und trocken bleibt. Waschen Sie sich regelmäßig und benutzen Sie spezielle Intimpflegeprodukte. So bleibt der Wochenfluss hygienisch und unproblematisch.


Wie lange dauert die Blutung nach der Geburt? Viele Frauen fragen sich das. In diesem Video erfährst du von Dr. Konstantin Wagner, was vor und nach der Geburt im Körper passiert und wie sich das auf die Periode auswirkt.

Baden, Duschen und Sex während des Wochenflusses

Wochenfluss bedeutet nicht, dass man auf Hygiene und Intimität verzichten muss. Es ist wichtig, sauber und hygienisch zu bleiben, um Infektionen zu vermeiden. Während der ersten Woche sollten Sie das Baden und Duschen vermeiden, um die Wunde zu heilen.

In der zweiten Woche ist es jedoch in der Regel sicher, zu duschen. Vermeiden Sie jedoch das Eintauchen in Wasser, um Infektionen zu vermeiden. Sex sollte vermieden werden, bis der Wochenfluss vollständig abgeschlossen ist, um Infektionen und Blutungen zu vermeiden.

Verwenden Sie beim Geschlechtsverkehr immer ein Kondom, um das Risiko einer Infektion zu minimieren. Vermeiden Sie außerdem anstrengende Aktivitäten und heben Sie keine schweren Gegenstände, um Komplikationen zu vermeiden. Mit der richtigen Hygiene und Sorgfalt können Sie sicherstellen, dass der Wochenfluss reibungslos verläuft.

4/6 Wochenfluss nach Kaiserschnitt

Nach einem Kaiserschnitt kann der Wochenfluss etwas länger dauern als nach einer vaginalen Geburt. Dies liegt daran, dass der Körper nach einer Operation mehr Zeit braucht, um sich zu erholen. Der Wochenfluss kann bis zu sechs Wochen dauern und während dieser Zeit ist es wichtig, auf eine gute Hygiene zu achten.

Verwenden Sie spezielle Wochenbettbinden und wechseln Sie diese regelmäßig. Vermeiden Sie schweres Heben und Anstrengung und vermeiden Sie Baden oder Schwimmen in öffentlichen Pools, um Infektionen zu vermeiden. Wenn Sie starke Schmerzen, Fieber oder eine ungewöhnlich starke Blutung bemerken, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Für weitere Tipps, wie du Nachwehen nach der Geburt bewältigst, schau doch mal in unserem Artikel „Nachwehen: 3 Tipps um sie zu bewältigen“ vorbei.

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5/6 Wann sollte man sich Sorgen machen?

Anzeichen für Komplikationen und wann man den Arzt aufsuchen sollte

Nach der Geburt kann es zu Komplikationen kommen, die ernsthaft sein können. Es ist wichtig zu wissen, welche Anzeichen auf eine solche Komplikation hinweisen und wann man den Arzt aufsuchen sollte. Wenn der Wochenfluss sehr stark und anhaltend ist oder wenn Sie starke Schmerzen haben, kann dies auf ein Problem hinweisen.

Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen können Anzeichen für eine Infektion sein. Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, sollten Sie umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Es ist besser, sicher zu sein und sich von einem Arzt untersuchen zu lassen, als später mit den Folgen einer unbehandelten Komplikation konfrontiert zu werden.

Stellen Sie sicher, dass Sie während der gesamten postnatalen Phase aufmerksam auf Ihren Körper achten und bei Bedarf medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

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Wochenflussstau: Symptome und Behandlung

Wochenflussstau: Symptome und Behandlung Der Wochenfluss, auch Lochien genannt, ist eine natürliche Blutung, die nach der Geburt auftritt. Wenn du mehr über Wochenflussstau erfahren möchtest, schau doch mal hier vorbei. Manchmal kann es jedoch zu einem Wochenflussstau kommen, der behandelt werden muss. Ein Wochenflussstau tritt auf, wenn das Blut nicht ausreichend abfließen kann, was zu Schmerzen und Entzündungen im Unterleib führen kann.

Zu den Symptome n gehören starke Schmerzen im Unterleib, Fieber, ein unangenehmer Geruch und ein ungewöhnlich langer Wochenfluss. Wenn Sie diese Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung des Wochenflussstaus hängt von der Ursache ab und kann entweder eine medikamentöse Therapie oder eine chirurgische Entfernung erfordern.

Es ist wichtig, den Wochenflussstau nicht zu ignorieren, da er zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann. Halten Sie Ihre Symptome im Auge und suchen Sie bei Bedarf medizinische Hilfe auf.

Wusstest du, dass der Wochenfluss auch „Lochien“ genannt wird und seinen Namen aus dem Griechischen hat? „Lochia“ bedeutet übersetzt so viel wie „Nachgeburt“.

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Diana W.

Ich bin Diana und Mama von einem Kind. Ich arbeite ich als Erzieherin und betreue Kinder ab dem 2. Lebensjahr. In meinen Blog Beiträgen teile ich meine Erfahrungen und gebe Tipps rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Wochen mit dem Baby.

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6/6 Fazit zum Text

Ich hoffe, du hast aus diesem Artikel alles Wichtige über den Wochenfluss nach der Geburt erfahren und fühlst dich nun besser informiert und sicherer im Umgang damit. Denke daran, dass jeder Körper anders ist und der Wochenfluss bei jeder Frau unterschiedlich verlaufen kann. Wichtig ist, auf deinen Körper zu hören und bei Anzeichen von Komplikationen einen Arzt aufzusuchen.

Wir haben noch viele weitere informative Artikel rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt, die dir bestimmt weiterhelfen werden.

FAQ

Wann darf der Wochenfluss aufhören?

Nach der Entbindung endet der Wochenfluss normalerweise nach etwa 6-8 Wochen. Die Dauer und Intensität können jedoch von Frau zu Frau variieren. Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, ob das Baby auf natürlichem Wege geboren wurde oder per Kaiserschnitt entbunden wurde. Es gibt keine festen Regeln, jeder Körper ist anders und es gibt keinen Grund zur Sorge, wenn der Wochenfluss etwas länger anhält. Wichtig ist jedoch, dass du deinen Körper genau beobachtest und bei etwaigen Bedenken deinen Arzt kontaktierst.

Wann kommt die erste Periode nach der Geburt?

Wenn eine Frau nach der Geburt nicht oder nur teilweise stillt, kann es dazu führen, dass sie innerhalb der ersten drei Monate nach der Geburt, frühestens jedoch nach vier Wochen, ihre erste Periode bekommt. Bei mehr als der Hälfte der Frauen, die nicht stillen, setzt die Periode innerhalb der ersten sechs bis zwölf Wochen ein. Es gibt jedoch einige Faktoren, die den Zeitpunkt des Einsetzens der Periode beeinflussen können, wie zum Beispiel das Alter der Mutter, ihre Ernährung und ihr Stresslevel.

Woher weiß ich ob der Wochenfluss vorbei ist?

Nach der Entbindung kommt es zu einer starken Blutung, welche jedoch im Verlauf der nächsten Tage abnimmt. Dabei ändert sich auch die Farbe des Wochenflusses: Anfangs ist er rot, nach etwa einer Woche wird er heller und bräunlicher und gegen Ende des Wochenbetts gelblich und durchsichtig. Warte daher den Wochenfluss ab, bevor du deinen Alltag wieder aufnimmst.

Wie stark blutet man nach der Geburt?

Es ist ganz normal, dass es nach der Geburt deines Kindes zu einer Blutung kommen kann. Diese kann bis zu einem halben Liter innerhalb der ersten 24 Stunden betragen. Falls es jedoch zu einer höheren Blutung kommt und der Verlust nicht sofort durch Blutkonserven ausgeglichen wird, kann es möglicherweise lebensbedrohlich werden. Es ist daher wichtig, darauf zu achten und im Zweifelsfall professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um mögliche Risiken zu vermeiden.

Warum soll man im Wochenbett liegen?

Als frischgebackene Mama ist es wichtig, eine enge Bindung zu deinem Baby aufzubauen und dich gleichzeitig von der Geburt gut zu erholen. Das betrifft nicht nur deinen Körper, sondern auch deine Psyche. Viele Frauen erleben nach der Geburt ein Stimmungstief oder sogar eine Depression, den sogenannten „Baby Blues“. Deshalb solltest du dir ausreichend Zeit nehmen, um dich mental zu erholen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Denn eine starke Mutter-Kind-Bindung trägt nicht nur zur Gesundheit beider bei, sondern beeinflusst auch die weitere Entwicklung deines Kindes.

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