Wehen fördern – So kommst Du schneller ans Ziel! (Stand 2023)

Wehen fördern

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zu Wehen fördern

Was sind Wehen und wie werden sie hervorgerufen?

Wehen sind rhythmische Kontraktionen der Gebärmutter, die während der Schwangerschaft und der Geburt auftreten. Sie sind ein normaler Teil des Geburtsprozesses. Wehen können auf natürliche Weise hervorgerufen werden, aber es gibt auch Möglichkeiten, sie künstlich zu induzieren. Während der Schwangerschaft können Wehen natürlich durch Hormone, durch sexuelle Stimulation, durch eine Wadenmassage oder durch eine Gebärmutterhalsmassage hervorgerufen werden. Sie können auch durch Naturheilmittel wie Pfefferminzöl oder Wehenkraut hervorgerufen werden. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Mitteln, welche von Ärzten verwendet werden, um Wehen künstlich zu induzieren, wie z.B. die Entbindungsinduktion, Wehentropfen, Wehenballons und Medikamente.

Wenn es mit deinen Wehen losgeht, solltest du deine Kliniktasche bereits gepackt haben.

5 einfache Tipps, um die Wehen auf natürliche Weise zu fördern

  1. Übe regelmäßig, um deine Wehen zu fördern. Setze dich dazu auf einen Gymnastikball und bewege dich sanft hin und her.
  2. Nimm warme Bäder, um deine Muskeln zu entspannen und den Wehenfortschritt zu unterstützen.
  3. Versuche verschiedene Atemtechniken, um dich auf die Wehen vorzubereiten und die Schmerzen zu lindern.
  4. Vermeide Stress und sorge für eine entspannte Atmosphäre während der Wehen, zum Beispiel durch angenehme Musik oder Kerzenlicht.
  5. Stelle sicher, dass du ausreichend trinkst und dich gut ernährst, um deinen Körper während der Wehen zu stärken.
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Warum Wehen fördern?

Wehenförderung ist für Frauen und Mütter wichtig, weil es notwendig sein kann, den Geburtsprozess zu beschleunigen. In bestimmten Situationen kann es notwendig sein, Wehen zu fördern, um die Gesundheit und Sicherheit des Babys zu gewährleisten. Wehenförderung kann auch helfen, Schmerzen und andere unangenehme Nebenwirkungen während der Geburt zu reduzieren. Auch wenn Wehenförderung in bestimmten Fällen notwendig sein kann, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es Risiken und Nebenwirkungen für Mutter und Baby gibt.

Es ist auch wichtig, dass du verstehst, wann du Wehen fördern solltest. Wenn du dir unsicher bist, solltest du immer deinen Arzt oder deine Hebamme kontaktieren. Sie werden dir helfen zu verstehen, welche Wehenförderungsmethode für dich und dein Baby am besten geeignet ist.

Hier kannst du mehr über Senkwehen erfahren und in diesem Artikel, wie du sie gut überstehst.

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Welche Risiken & Nebenwirkungen sind mit Wehenförderung verbunden?

Wehenförderung kann ein riskantes Unterfangen sein, da es mögliche Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Zu den möglichen Risiken und Nebenwirkungen gehören:

  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erhöhter Blutdruck
  • Blutungen
  • Starker Harndrang
  • Vorzeitige Plazentaablösung
 

Obwohl Wehenförderung ein natürlicher Prozess ist, können natürliche Wehenförderungsmethoden wie Sex, Wadenmassage oder Naturheilmittel ebenfalls Komplikationen verursachen. Daher solltest du vorher immer deinen Arzt konsultieren, damit du weißt, inwiefern Wehenförderung für dich und dein Baby sicher ist.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass künstliche Wehenförderung ein riskanteres Unterfangen ist, da sie häufig sehr schnell sehr stark werden können und die Schwangere sehr unter den Schmerzen leidet.

Symptome während der Wehen - Tabelle

Symptome Beschreibung Zeitpunkt des Auftretens
Bauchschmerzen Krampfartige Schmerzen im Bauchbereich, die sich von leichten bis starken Schmerzen erstrecken können. Kann während des gesamten Wehenverlaufs auftreten, verstärkt sich jedoch oft mit der Zeit.
Rückenschmerzen Schmerzen im unteren Rücken, die als kontinuierlicher Druck oder Wellen auftreten können. Treten häufig während der Latenzphase (Anfangsphase der Wehen) auf und können bis zur Austreibungsphase anhalten.
Druckgefühl im Beckenbereich Das Gefühl von Druck oder Schwere im Beckenbereich, das auf den Muttermund drückt. Kann in verschiedenen Stadien der Wehen vorkommen, insbesondere wenn der Muttermund sich öffnet (Eröffnungsphase).
Verstärkte und regelmäßige Kontraktionen der Gebärmutter Zunehmend starke und regelmäßige Zusammenziehungen der Gebärmutter, die während der Wehen auftreten. Treten in der Regel während der Eröffnungsphase und Austreibungsphase auf und werden intensiver und häufiger.
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Auf natürliche Weise Wehen fördern

Sex

Während der Schwangerschaft ist Sex eine tolle Möglichkeit, deine Wehen auf natürliche Weise zu fördern. Die Hormone, die durch die sexuelle Stimulation freigesetzt werden, können dazu beitragen, dass deine Wehen einsetzen. Während des Geschlechtsverkehrs werden Endorphine ausgeschüttet, welche starke Kontraktionen in deiner Gebärmutter auslösen, die Wehen ähneln. Außerdem kann das Sperma, das bei der Ejakulation freigesetzt wird, Wehen anregen.

Auch wenn Sex eine wunderbare Möglichkeit ist, deine Wehen zu fördern, solltest du die Entscheidung, ob du Sex haben willst oder nicht, nicht allein nach diesem Grund treffen. Wenn du nicht in der Stimmung bist, dann ist das völlig in Ordnung. Dein Partner sollte dich auch respektieren und verstehen, dass du nicht immer bereit sein wirst. Sei dir immer bewusst, dass du nur Sex haben solltest, wenn du dich wirklich danach sehnst.

Wadenmassage

Du kannst versuchen, Deine Wehen natürlich zu fördern, indem Du Deine Waden massierst. Dies ist eine effektive und einfache Methode, um Deine Wehen zu fördern. Durch die Massage wird Dein Körper dazu angeregt, Endorphine auszuschütten, die Dir helfen, Deine Wehen zu stärken und zu regulieren. Es ist eine gute Idee, eine Massagefachkraft zu konsultieren, bevor Du diese Methode selbst versuchst.

Wenn Du die Massage selbst durchführst, ist es wichtig, dass Du sanfte, langsame Kreisbewegungen oder lange, gleichmäßige Streichbewegungen verwendest. Beginne an den Seiten Deiner Waden und arbeite langsam nach oben. Benutze ein sanftes Massageöl, damit deine Haut durch den Druck und die Dehnung geschmeidig bleibt. Für ein optimales Ergebnis solltest Du die Massage zweimal täglich über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen durchführen. Wenn Du die Massage beendet hast, kannst Du Deinen Körper mit einem warmen Tuch abdecken, um ihn zu entspannen.

Wadenmassage

Naturheilmittel

Wenn es darum geht, Wehen natürlich zu fördern, gibt es eine ganze Reihe von Naturheilmitteln, die du ausprobieren kannst. Obwohl es keine Garantie gibt, dass eines dieser Mittel wirklich Wehen auslösen wird, kannst du es versuchen und sehen, ob es für dich funktioniert.

Eines der beliebtesten und bekanntesten Naturheilmittel ist der Verzehr von Knoblauch oder Knoblauchöl. Es ist ein altes Hausmittel, das bei Wehen helfen soll. Dazu musst du vier bis fünf Knoblauchzehen schälen und in die Vagina einführen. Du solltest jedoch aufpassen, dass du nicht zu viel einführst, da es sonst zu Irritationen kommen kann.

Außerdem kannst du natürliche Wehen auch durch die Einnahme von Heilkräutern wie Pfefferminz- und Johanniskrauttee oder Kräuterteemischungen fördern. Beliebt bei Frauen, welche kurz vor dem Geburtstermin stehen, ist ebenfalls Himbeerblättertee, dessen Wirkung sich in den letzten Jahren als besondes gut auf den Muttermund bewiesen hat. Auch die Einnahme von natürlichen Wehenmitteln wie Wehenförderungstropfen und Wehenförderungskapseln kann helfen, Wehen zu fördern.

Gebärmutterhalsmassage

Du hast vielleicht schon von der Gebärmutterhalsmassage gehört, aber weißt nicht so richtig, wie sie funktioniert und ob sie Wehen fördern kann? Die Gebärmutterhalsmassage ist eine Technik, die dazu verwendet wird, um den Gebärmutterhals zu entspannen und den Beginn der Wehen zu fördern. Es ist ein natürlicher Weg, um Wehen zu fördern, aber es sollte unter Aufsicht von einem Arzt oder einer Hebamme erfolgen.

Die Gebärmutterhalsmassage wird normalerweise nur dann angewendet, wenn die Wehen nicht auf natürliche Weise einsetzen. Wenn du in der letzten Phase deiner Schwangerschaft bist und deine Wehen noch nicht begonnen haben, dann kann die Gebärmutterhalsmassage dazu beitragen, dass sie einsetzen. Es ist ein sehr sanftes und schonendes Verfahren, das von einem Arzt oder einer Hebamme durchgeführt wird. Es wird durch sanftes Streicheln und Reiben des Gebärmutterhalses erreicht.

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Wehen künstlich fördern

Entbindungsinduktion

Du hast vielleicht schon einmal von einer Entbindungsinduktion gehört, aber weißt nicht, was es ist und wie es durchgeführt wird? Eine Entbindungsinduktion ist eine medizinische Maßnahme, um den Beginn der Wehen und damit die Geburt eines Babys zu beschleunigen. Dies wird normalerweise dann durchgeführt, wenn es aus medizinischer Sicht notwendig ist, dass das Baby früher geboren wird. Eine Entbindungsinduktion kann durch eine Reihe verschiedener Maßnahmen hervorgerufen werden, darunter die Verwendung von Medikamenten, Wehentropfen, einem Wehenballon oder manchmal sogar einer mechanischen Stimulation des Gebärmutterhalses.

Obwohl es durchaus vorteilhafte Gründe für eine Entbindungsinduktion geben kann, kann es auch Risiken geben, wie z.B. ein erhöhtes Risiko für ein Kaiserschnitt. Daher ist es wichtig, dass du vor der Entscheidung, eine Entbindungsinduktion durchzuführen, einen Arzt konsultierst.

Wehentropf

Ein Wehentropf ist ein sehr häufiges medizinisches Verfahren, um Wehen bei einer Geburt einzuleiten oder zu beschleunigen. Es handelt sich dabei um eine intravenöse Infusion, die ein Medikament enthält, das die Wehen auslöst. Der Wehentropf wird normalerweise nur dann verabreicht, wenn eine Geburt nicht auf natürliche Weise eingeleitet werden kann oder wenn es medizinisch notwendig ist, die Geburt zu beschleunigen.

Der Wehentropf wird von einem Arzt oder einer Hebamme verabreicht und normalerweise über eine Infusionsstelle in eine Vene in deinem Arm gegeben. Der Tropf wird langsam verabreicht, um sicherzustellen, dass die Wehen nicht zu schnell einsetzen. Normalerweise wird es in Verbindung mit einer anderen Wehenförderungsmaßnahme wie einem Wehenballon oder einem Wehentropf verwendet.

Der Wehentropf wird normalerweise nur dann verordnet, wenn es nötig ist, die Geburt zu beschleunigen oder einzuleiten. 

Wehenballon

Der Wehenballon, auch bekannt als „Foley-Ballon“, ist ein medizinisches Gerät, das zur Wehenförderung bei Schwangeren eingesetzt wird. Der Wehenballon besteht aus einem kleinen, weichen Ballon, der mit einem Katheder (oder Schlauch) mit einer Nadel an ein Beutelchen mit physiologischer Kochsalzlösung verbunden ist. Der Ballon wird dann in die Gebärmutter eingebracht, wo er mit der Kochsalzlösung gefüllt wird. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass der Ballon sich ausdehnt, um den Gebärmutterhals zu stimulieren und Wehen auszulösen. Der Wehenballon wird normalerweise von einem Gynäkologen verabreicht und sollte unter ständiger medizinischer Aufsicht bleiben, da es zu Komplikationen kommen kann.

Der Wehenballon wird normalerweise verwendet, wenn die Geburt nicht auf natürliche Weise weitergeht. Er kann verwendet werden, um die Wehen zu beginnen, zu verstärken und zu regulieren. 

Medikamente

Es gibt verschiedene Medikamente, die zur Wehenförderung eingesetzt werden können. Diese Medikamente werden entweder dazu verwendet, um die Wehen zu stimulieren, oder um die Wehen zu unterstützen, wenn sie begonnen haben. Der Arzt wird entscheiden, welches Medikament in welchem Fall am besten geeignet ist.

Ein häufig eingesetztes Medikament ist Oxytocin. Es wird in den Blutkreislauf injiziert und stimuliert die Wehen. Ein weiteres häufig verwendetes Medikament ist Misoprostol. Es wird oral oder vaginal eingenommen und kann ebenfalls die Wehen stimulieren. Beide Medikamente können jedoch unerwünschte Nebenwirkungen haben und sollten daher nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden.

Es gibt auch andere Medikamente, die zur Wehenförderung eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Nitrat, Terbutalin und Prostaglandin. Diese Medikamente werden jedoch selten verwendet, da sie häufig unerwünschte Nebenwirkungen haben. 

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Wann solltest Du Wehen fördern?

Wann Du deinen Arzt kontaktieren solltest

Du fragst dich, wann du deinen Arzt kontaktieren solltest, um Wehen zu fördern? Eine gute Frage, denn es ist wichtig zu wissen, wann es Sinn macht einen Arzt zu kontaktieren. Wenn du das Gefühl hast, dass du Wehen brauchst, ist es wichtig, dass du deinen Arzt kontaktierst. Dein Arzt kann dir helfen zu entscheiden, ob du Wehen fördern solltest oder nicht. Er kann dir auch einige Tipps und Ratschläge geben, wie du Wehen auf natürliche Weise fördern kannst. Wenn du noch keine Wehen hast, solltest du deinen Arzt kontaktieren, wenn dein Mutterschaftsvorsorge Termin abgeschlossen ist. Wenn du dir aber Sorgen machst, dass dein Kind sich nicht richtig entwickelt, solltest du deinen Arzt früher kontaktieren.

Geburt Wehen

Wann Wehen selbst fördern

Es gibt viele Methoden, die Frauen und Mütter anwenden können, um Wehen zu fördern. Die meisten davon sind natürlich, aber es gibt auch einige Techniken, die durch ärztliche Intervention durchgeführt werden können. Es ist wichtig, dass Du dich über alle Möglichkeiten informierst, bevor Du eine Entscheidung triffst.

Natürliche Wehenförderung kann durch Sex, eine Wadenmassage, Naturheilmittel, Gebärmutterhalsmassage und vieles mehr erreicht werden. Jede Methode hat ihre eigenen Risiken und Vorteile, die es zu beachten gilt. Es ist wichtig, dass Du deinen Arzt kontaktierst, bevor Du versuchst, deine Wehen zu fördern, damit er sicherstellen kann, dass es für Dich und dein Baby sicher ist.

Wenn Du dich entscheidest, deine Wehen selbst zu fördern, ist es wichtig, dass Du dich auf die Geburt vorbereitest. Nehme dir Zeit, um dich zu entspannen und dich auf die Geburt vorzubereiten. 

Was Du über Wehenförderung wissen solltest

Wehenförderung ist eine der wichtigsten Methoden, um eine Geburt einzuleiten und zu beschleunigen. Wenn deine Geburt nicht von selbst beginnt, kann es sein, dass dein Arzt Wehenförderung empfiehlt. Bevor du dich auf Wehenförderung einlässt, ist es wichtig, dass du einige wichtige Informationen über Wehenförderung kennst.

Wehenförderung kann auf natürliche Weise oder durch künstliche Methoden erfolgen. Natürliche Wehenförderung kann durch Sex, Wadenmassage, Tee, Naturheilmittel oder Gebärmutterhalsmassage erfolgen. Künstliche Wehenförderung kann durch Entbindungsinduktion, Wehentropf, Wehenballon oder Medikamente erfolgen.

Wehenförderung sollte nur dann angewendet werden, wenn es notwendig ist, da es Risiken und Nebenwirkungen gibt. Bevor du dich auf Wehenförderung einlässt, solltest du deinen Arzt kontaktieren. Dein Arzt kann dir bei der Entscheidung helfen, ob Wehenförderung richtig für dich und dein Kind ist.

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Fazit

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Wehenförderung ist ein wichtiger Bestandteil der Geburtsvorbereitung. Um Wehen zu fördern, können Mütter verschiedene natürliche Methoden einsetzen, wie Sex, Wadenmassage, Naturheilmittel und Gebärmutterhalsmassage. Es gibt auch künstliche Methoden der Wehenförderung, wie Entbindungsinduktion, Wehentropf, Wehenballon und Medikamente. Wenn du dich entscheidest Wehen zu fördern, solltest du deinen Arzt kontaktieren und ihn über deine Pläne informieren. Wenn du Wehen selbst fördern möchtest, kannst du verschiedene natürliche Methoden anwenden. Es ist wichtig zu wissen, dass Wehenförderung nicht immer erfolgreich sein wird und dass es Risiken und Nebenwirkungen gibt, die du kennen solltest. Um dich auf die Geburt vorzubereiten, solltest du deinen Arzt über deine Pläne informieren und deinen Körper auf die Geburt vorbereiten.

Empfehlungen zur Wehenförderung

Als Mutter, die sich auf die Geburt ihres Babys vorbereitet, ist es wichtig, dass man sich über Wehenförderung informiert, damit man weiß, welche Methoden man anwenden kann, um die Geburt voranzutreiben. Experten empfehlen, dass Frauen sich vor der Geburt mit den verschiedenen Methoden der Wehenförderung vertraut machen und sich auch mit den Risiken und Nebenwirkungen befassen, die damit verbunden sind.

Wehenförderung kann auf natürliche Weise mit Sex, Wadenmassage, Naturheilmitteln und Gebärmutterhalsmassage erfolgen. Zur Entspannung kannst du auch immer ein Heublumendampfbad nehmen, welches sich positiv auf deine Geburt auswirken kann. Wehen können auch künstlich durch Entbindungsinduktion, Wehentropf, Wehenballon und Medikamente gefördert werden.

Es ist wichtig, dass Mütter wissen, wann sie ihren Arzt kontaktieren sollten, um Wehen zu fördern und wann sie Wehen selbst fördern können. Experten empfehlen außerdem, dass Mütter wissen, wie sie sich auf die Geburt vorbereiten können, um eine gesunde Geburt zu erleben.

Wehen bei Geburt

Wie Du dich auf die Geburt vorbereiten kannst

Du bist vielleicht schon in den letzten Wochen deiner Schwangerschaft und möchtest dich auf die Geburt vorbereiten. Es ist wichtig, dass du dich auf das bevorstehende Ereignis vorbereitest, damit du die Geburt so entspannt wie möglich erlebst. Hier sind einige Tipps und Tricks, die dir helfen können, dich auf die Geburt vorzubereiten:

  • Bereite deinen Körper auf die Geburt vor. Stell sicher, dass du ausreichend ausgeruht bist, ausreichend Bewegung hast und eine gesunde Ernährung zu dir nimmst.
  • Erkundige dich über verschiedene Geburtsmethoden und entscheide, welche am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Sprich mit deinem Arzt und deiner Hebamme, damit du über alle Optionen Bescheid weißt.
  • Lerne, wie man Atemtechniken und Entspannungsübungen anwendet. Dies kann dir helfen, die Geburt zu erleichtern und Schmerzen besser zu bewältigen.
 
Wir hoffen, dass wir dich über alle Möglichkeiten der Wehen Förderung informieren konnten. Von dem Moment, wenn du den ersten Schwangerschaftstest machst, bis zu dem Zeitpunkt, wenn dein Kind 18 Jahre ist möchten wir dir zur Seite stehen und dich über alle relevanten Themen informieren. 

kannst du mehr über das Ziehen im Bauch lesen.
 
Bist du mit Zwillingen schwanger? Wir sagen dir was wichtig ist.
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FAQ

Wie kann man selbst Wehen fördern?

Bock auf Spaziergänge? Zieh einfach bequeme Schuhe an und los geht's! Falls du schwanger bist, könnte geburtsvorbereitende Akupunktur (ab der 36. SSW) interessant für dich sein. Eine Brustwarzenstimulation kann auch helfen. Und wie wär's mit entspannenden heißen Bädern oder dem Genuss von Zimt in Form von Zimtsternen oder Zimttee? Wenn du Lust hast, könntest du auch Sex in Erwägung ziehen. Eine Fußreflexzonen-Massage oder eine Bauchmassage könnten dir ebenfalls guttun. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Was kurbelt die Wehen an?

Es gibt noch andere Pflanzen, Kräuter und Gewürze, die dabei helfen können, Wehen auszulösen. Einige davon sind Eisenkraut, Verveine, Eisenwurz, Salbei, Zimtstangen, Brombeerblätter, Scharfgabe, Kräuterkümmel, Wermut, Thymian, Frauenmantelkraut, Nelke, Ingwer, Anis, Fenchel und Liebstöckel.

Was löst garantiert Wehen aus?

Oxytocin ist ein Hormon, das am Ende der Schwangerschaft freigesetzt wird. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Auslösung der Wehen. Wenn die Geburt deines Babys verzögert ist und eingeleitet werden muss, wird dir eine Infusion mit dem wehenauslösenden Hormon Oxytocin verabreicht.

Welche Punkte lösen Wehen aus?

AKUPRESSUR kann vor der Geburt helfen, indem bestimmte Druckpunkte stimuliert werden. Es ist wichtig, dies mit deiner Hebamme zu besprechen. Ein hilfreicher Druckpunkt ist zum Beispiel der zwischen Daumen und Zeigefinger. Ein anderer befindet sich fingerbreit über dem Knöchel auf der Innenseite des Beins.

Wann fangen Wehen an Tageszeit?

Meine Hebamme hat mir erzählt, dass die meisten Wehen abends oder nachts beginnen. Das liegt daran, dass die Natur es so vorgesehen hat. Im Dunkeln fühlen sich Frauen sicherer und können in Ruhe gebären. Weitere Informationen: Es ist wichtig, eine vertraute und beruhigende Umgebung für die Geburt zu schaffen. Viele Frauen bevorzugen daher eine abgedunkelte Atmosphäre, um sich besser entspannen zu können. Das Hormon Melatonin, das im Dunkeln produziert wird, spielt eine Rolle bei der Regulation der Wehen.

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