„Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen aufgrund von Krebs sind in den letzten zwei Jahrzehnten um 24% gesunken, berichtet HappyEltern.de“

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Sterblichkeitsrate bei Kindern und Jugendlichen in den USA gesunken

Laut einem am vergangenen Donnerstag vom US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention veröffentlichten Bericht ist die Sterblichkeitsrate bei Kindern und Jugendlichen in den USA zwischen 2001 und 2021 um 24% gesunken.

Der Bericht konzentrierte sich auf Todesraten bei schwarzen, hispanischen und nicht-hispanischen weißen Jugendlichen unter 19 Jahren. Diese drei Gruppen machten 2021 92% aller krebsbedingten Todesfälle von Jugendlichen aus.

Fallende Sterblichkeitsraten – unterschiedliche Trends

Von 2001 bis 2011 sanken die Sterblichkeitsraten bei Kindern aller Altersgruppen in diesen Gruppen. Nach 2011 gab es jedoch nur bei Kindern unter 9 Jahren einen „signifikanten“ Rückgang.
Obwohl die Krebssterblichkeitsraten in den ersten zehn Jahren bei allen Rassen zwischen 15% und 17% sanken, ging der Rückgang bei weißen Kindern nach 2011 weiter signifikant zurück.

Zwischen 2011 und 2021 fiel die Sterblichkeitsrate bei hispanischen Jugendlichen nur geringfügig und stieg bei schwarzen Jugendlichen an. Bis 2021 war die Rate für weiße Jugendliche laut Bericht 19-20% niedriger als für ihre schwarzen und hispanischen Altersgenossen.

Der Bericht basiert auf Daten aus dem National Vital Statistics System, welches Sterbeurkundeninformationen aus den gesamten USA erfasst.

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Die hauptsächlichen Krebsarten bei Kindern und Jugendlichen

In die Untersuchung wurden Sterbeurkunden von Patienten unter 20 Jahren einbezogen, die an den häufigsten Krebsarten in dieser Altersgruppe verstarben: Leukämie, Hirntumoren und eine Kategorie von Knochenkrebs, bekannt als „Krebs in Knochen und gelenkigem Knorpel“.

Leukämie bleibt dabei die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Kindern. Nach dem Bericht des CDC war jedoch der Hirnkrebs 2021 die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Die Todesrate bei Hirnkrebs lag 23% höher als bei Leukämie und mehr als doppelt so hoch wie bei Knochen- und Gelenkknorpelkrebs.

Fortschritte in der Behandlung bestimmter Krebsarten

Kinderonkologen erklären die insgesamt sinkende Sterblichkeitsrate mit Fortschritten in der Behandlung bestimmter Krebsarten.
Ein herausragendes Beispiel ist Kymriah, eine Immuntherapie von der pharmazeutischen Firma Novartis. Sie wurde 2017 von der Food and Drug Administration zur Behandlung von Leukämie bei Kindern und jungen Erwachsenen zugelassen und hat sich als äußerst wirksam erwiesen.

Doch trotz dieser Fortschritte bleiben die Behandlungen von Hirntumoren und Knochen- und Gelenkknorpelkrebs hinter den Erwartungen zurück. Das könnte erklären, warum die Überlebensraten in älteren Altersgruppen und bei diesen Krebsarten nicht verbessert werden konnten.

Verschiedene Todesraten bei weißen, schwarzen und hispanischen Kindern können auch auf einen unterschiedlichen Zugang zu neuesten Krebstherapien oder Behandlungszentren zurückgeführt werden.

Fazit

Die Untersuchung liefert insgesamt gute Nachrichten, da die Todesraten in allen untersuchten Gruppen sanken. Dennoch zeigen sich deutliche Unterschiede, die nicht zuletzt auf soziale Determinanten des Gesundheitszustands hinweisen. Es bleibt wichtig, Barrieren zu verstehen und zu überwinden, um die Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern weiter zu verbessern.

Quelle: NBC News

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