Kindgerechter Hausbau: Das gilt es zu beachten

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Kindgerechter Hausbau: Tipps für einen Neubau mit Baby oder Kleinkind

Den geplanten Hausbau mit dem Gedanken an die kleinsten Familienmitglieder anzugehen, ist eine Investition in das Familienglück. Denn: Ein Eigenheim, das den Bedürfnissen von Babys oder Kleinkindern gerecht wird, bedeutet, dass Sicherheit, Flexibilität und der Komfort des Wohnens für alle Familienmitglieder im Vordergrund stehen.

Ein kindgerechtes Zuhause bietet Verletzungsschutz in jedem Winkel – von kindersicheren Treppen bis hin zu gesicherten Steckdosen und dem Verzicht auf zu viel Glas, das eine Gefahr für kleine Kinder darstellt. Auch die Raumaufteilung verdient besondere Aufmerksamkeit: Während die Nähe zu den Eltern im Säuglings- und Kleinkindalter wichtig ist, wird mit zunehmendem Alter des Kindes der Wunsch nach einem eigenen Bereich größer. Eine flexible Gestaltung der Wohnräume wird diesen sich wandelnden Bedürfnissen gerecht und bietet Raum für die individuelle Entwicklung der Kinder.

Beim Planen und Bauen sollte man auch stets einen möglichen zukünftigen Familienzuwachs im Auge behalten. So bleibt das Haus ein langfristiges Zuhause, das mit den Bedürfnissen der Familie wächst und sich anpasst. Der Lohn für diese durchdachte Planung ist ein glückliches, entspanntes Zusammenleben in einem Haus, das wie maßgeschneidert für die Bedürfnisse aller Familienmitglieder ist.

Die Baufinanzierung – welche Unterstützung bietet der Staat für Familien mit Kindern?

Der Traum vom eigenen Haus steht bei vielen Familien ganz oben auf der Wunschliste. Wer ein kindgerechtes Zuhause plant, investiert in die Zukunft seiner Kinder – das unterstützt der Staat und bietet entsprechende Erleichterungen, von denen Familien beim Projekt Eigenheim profitieren können. Für Bauherrenfamilien, die diesen Wunsch mit kleinen Kindern realisieren wollen, gibt es deshalb gute Nachrichten: Trotz des Auslaufens des Baukindergeldes, das vor allem für den Kauf bestehender Immobilien genutzt wurde, bieten Bund und Länder immer noch eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten, um den Hausbau für Familien finanziell zu erleichtern.

Günstigere Kredite für Familien

Die jetzigen Hypothekenzinsen sind ein wichtiger Bestandteil der Finanzplanung beim Hausbau oder -kauf. Staatliche Förderungen sorgen in vielen Fällen dafür, dass Familien von günstigeren Kreditkonditionen profitieren. Solche Förderprogramme liegen beispielsweise in Form von subventionierten Zinssätzen vor, die die Gesamtkosten eines Darlehens reduzieren. Diese Vergünstigungen zusammen mit möglichen Steuereinsparungen machen den Bau oder Kauf eines Eigenheims attraktiver und finanziell erreichbarer.

Vor allem barrierefreies Bauen wird staatlich unterstützt. Diese Bauweise, die ursprünglich darauf abzielt, ein seniorengerechtes Wohnen zu ermöglichen, kommt auch Familien mit Kindern zugute – denn Barrierefreiheit bedeutet auch Sicherheit für die Kleinen, indem Gefahrenquellen wie Treppenstufen reduziert werden. Hier bietet der Staat über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zinsgünstige Kredite und direkte Zuschüsse. Zudem wird der Einbau von Sicherheitsschlössern und einbruchsicheren Fenstern und Terrassentüren gefördert, was die Sicherheit für die ganze Familie erhöht.

Einige Bundesländer bieten zusätzlich spezifische Förderprogramme für Familien an – gerade dort, wo Wohnraum besonders knapp ist. Es lohnt sich fast immer, lokale Angebote zu checken, da diese häufig genau auf die Bedürfnisse junger Familien zugeschnitten sind.

Vor dem Hausbau und der Finanzierungsplanung ist es deshalb sinnvoll, sich aktiv über die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu informieren und auch dahingehende Beratungsangebote zu nutzen. 

Bauplanung mit Kind: Flexible Räume sind das A und O

Beim Bau eines kindgerechten Hauses ist es allem voran wichtig, nicht nur für den Moment zu planen, sondern auch die sich wandelnden Bedürfnisse der Familie im Blick zu behalten. Ein Haus, das mit den Kindern mitwächst, bietet langfristig mehr Lebensqualität und Flexibilität für alle Bewohner.

Die Raumaufteilung spielt dabei die Hauptrolle: Jedes Kind sollte idealerweise sein eigenes Zimmer haben, das ihm genug Platz zum Spielen, Lernen und Träumen bietet. Im Gegensatz zu vielen Mietwohnungen, wo Kinderzimmer oft nur einige wenige Quadratmeter groß sind, ermöglicht ein eigenes Haus größere Kinderzimmer von 12 bis 20 Quadratmeter. Diese Größe ist auch deshalb sinnvoll, weil sie genügend Raum für Veränderungen im Laufe der Kinder- und Jugendjahre bietet.

Die Nähe des Kinderzimmers zum Elternschlafzimmer ist besonders in den ersten Jahren wichtig. Mit zunehmendem Alter der Kinder sollte jedoch auch die Möglichkeit bestehen, die Zimmer räumlich zu trennen, was besonders im Teenageralter geschätzt wird.

Ein weiteres wichtiges Element ist der Wohn- und Essbereich. Dieser sollte so gestaltet sein, dass die ganze Familie sich dort wohlfühlt und gemeinsam Zeit verbringen kann – ohne sich beengt zu fühlen. Ein großzügiger Flur mit viel Stauraum verhindert zudem, dass die Kinderzimmer überfüllt und unübersichtlich werden.

Familienplanung beim Bau beachten

Für Familien, die noch mitten in der Familienplanung stecken oder sogar eine Großfamilie anstreben, ist es sinnvoll, von Vornherein ein Haus mit zusätzlichen Zimmern zu planen. Diese Räume können flexibel genutzt werden – sei es als Spielzimmer, als Büro oder später als weiteres Schlafzimmer.

Zum Thema Flexibilität gehört auch die Grundrissplanung: Es sollte möglich sein, Wände zu versetzen oder zusammenzulegen, um die Nutzung der Räume an veränderte Lebensumstände anzupassen. Das berücksichtigt auch, dass sich mit der Zeit nicht nur die Anzahl der Familienmitglieder, sondern auch ihre Bedürfnisse ändern können.

Sicherheit für Babys und Kleinkinder als Priorität

Wer mit Baby oder Kleinkind baut, sollte der Sicherheit bei der Hausbauplanung besondere Aufmerksamkeit schenken. Ein wichtiger Aspekt ist die Installation von kindersicheren Steckdosen: Diese verhindern, dass Kinder Gegenstände hineinstecken und sich so möglicherweise verletzen können. Glücklicherweise lassen sie sich einfach installieren und sind eine kostengünstige Möglichkeit, das eigene Zuhause sicherer für die Kleinsten zu machen. Auch Fenstersicherungen, wie abschließbare Fenster und Rollos ohne Zugbänder sind sinnvoll – zudem sollten Lichtschalter und andere Bedienelemente außer Reichweite von kleinen Kinderhänden platziert werden.

Sobald es ans Einrichten geht, gilt: Möbelstücke werden immer fest an der Wand befestigt. Dies ist besonders für hohe Schränke und Schubladenkommoden relevant, die umkippen können, wenn ein Kind daran zieht. Viele Möbelhersteller bieten bereits das nötige Montagematerial an.

Auch die Pflanzenwahl verdient Aufmerksamkeit. Giftige Pflanzen und Kakteen sind in einem Haus mit Kindern fehl am Platz – oder sollten wenigstens so platziert werden, dass sie für Kinder unerreichbar sind. Das Gleiche gilt für die Dekoration: Schwere Vasen und lange Vorhänge können zu echten Risiken werden, wenn sie leicht zugänglich sind.

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