Brustentzündung Soforthilfe – So vermeidest du einen Abszess

Milchstau

Inhaltsverzeichnis

Die Brustentzündung ist eine der häufigsten Komplikationen beim Stillen. Viele Mütter bekommen in den ersten Wochen oder Monaten nach der Geburt damit zu tun. Die Entzündung der Brustdrüse ist zwar sehr unangenehm, aber in der Regel harmlos und gut behandelbar. In diesem Artikel erfährst du alles über die Brustentzündung: Was es ist, wie sie sich entwickelt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Was ist eine Brustentzündung?

Unter einer Brustentzündung versteht man eine entzündliche Erkrankung der weiblichen Brustdrüse. Diese kann akut oder chronisch auftreten. Die akute Form ist weitaus häufiger und wird auch als Mastitis bezeichnet. Die chronische Form der Brustentzündung nennt man Galaktostase.

Wie kommt es zur Brustentzündung?

Die Brustentzündung wird in der Regel durch Bakterien ausgelöst, die über die Milchkanäle in die Brust eindringen. Die Bakterien können sich dort vermehren und eine Entzündung der Brustdrüse auslösen. Häufige Auslöser für eine Brustentzündung sind Staphylokokken oder Streptokokken. In seltenen Fällen kann auch ein Virus eine Ursache sein. 

Einen Milchstau erkennen

Ein Milchstau ist eine Stauung der Milch in den Brustdrüsen. Die Milch kann sich dann nicht mehr richtig abfließen und staut sich in den Brustdrüsen. Ein Milchstau kann sich zu einer Entzündung der Brustdrüse entwickeln, wenn die Milch nicht richtig abgepumpt oder abgelassen wird. Ein Milchstau kann sehr unangenehm sein und zu Schmerzen in der Brust führen. Oft ist die Brust verhärtet und geschwollen. Die Haut über der betroffenen Brustdrüse ist oft gerötet. In manchen Fällen können auch Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Das sind einige Symptome einer Mastitis. 

Trenner Grafik Herzen

Was du selbst tun kannst

Wenn du einen Milchstau oder eine Mastitis bei sich bemerkst, solltest du sofort handeln. Zunächst ist es wichtig, dass du die betroffene Brust regelmäßig und gründlich entleerst. Dazu kannst du abwechselnd eine Brustpumpe benutzen und dein Baby anlegen. Wenn du dein Baby nicht anlegen kannst, kannst du auch eine Brustpumpe verwenden. Die Brustpumpe sollte so eingestellt sein, dass die Milch möglichst sanft und effektiv abgepumpt wird. Wenn du abpumpst, solltest du immer mit der gleichen Brust anfangen.

Um den Milchstau oder die Mastitis zu lindern, kannst du auch Wärme anwenden. Lege dazu ein Heizkissen oder eine Wärmflasche auf die betroffene Brust. Die Wärme entspannt die Muskeln und hilft so, die Milch besser abfließen zu lassen. Auch ein Vollbad kann helfen, die Schmerzen zu lindern.

Um die Bakterien loszuwerden, die die Mastitis ausgelöst haben, ist es wichtig, dass du dich gründlich wäschst. Verwende dazu ein mildes Waschmittel und wasche dir besonders gut die Hände. Achte darauf, dass du deine Brüste nach dem Baden gut trocknest. Die Brustwarzen sollten vor dem nächsten Stillen gut abgetrocknet werden.

Hier ist von einer Soforthilfe Rede, aber auf jeden Fall ist es gut und ratsam, dass du dich an deinen Arzt wendest. Da wirst du erfahren, ob du die Mastitis ohne Antibiotika behandeln kannst.

Milchstau lösen

Stillen bei Brustentzündung

Wenn du an einer Mastitis erkrankt bist, ist es wichtig, dass du weiterhin stillst. Das Stillen hilft nicht nur, die Schmerzen zu lindern, sondern auch, die Bakterien loszuwerden. Die Milch, die beim Stillen abgegeben wird, enthält Antikörper, die die Bakterien abtöten. Wenn du nicht stillen kannst, weil die Schmerzen zu stark sind, kannst du die Milch abpumpen und dein Baby mit der Flasche füttern.

Wie kannst du einer Mastitis vorbeugen?

Es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um einer Mastitis vorzubeugen. Zunächst ist es wichtig, dass du regelmäßig stillst. Wenn du dein Baby nicht anlegen kannst, solltest du die Milch abpumpen. Die Milch sollte so schnell wie möglich abgepumpt oder abgelassen werden. Auch das richtige Abstillen kann helfen, einer Mastitis vorzubeugen. Wenn du dein Baby stillst, solltest du das langsam und schrittweise tun. Am besten ist es, wenn du das Baby nach und nach an das Abpumpen oder Ablassen der Milch gewöhnst

FAQ zu Brustentzündung

 

Wie merke ich, ob ich einen Milchstau habe?

Ein Milchstau ist eine Stauung der Milch in den Brustdrüsen. Die Milch kann sich dann nicht mehr richtig abfließen und staut sich in den Brustdrüsen. Ein Milchstau kann sich zu einer Brustentzündung entwickeln, wenn die Milch nicht richtig abgepumpt oder abgelassen wird. Ein Milchstau kann sehr unangenehm sein und zu Schmerzen in der Brust führen. Oft ist die Brust verhärtet und geschwollen. Die Haut über der betroffenen Brustdrüse ist oft gerötet.

 

Wie lange tut die Brust beim Stillen weh?

Stillen tut in der Regel nicht weh. Wenn die Brust beim Stillen weh tut, kann das ein Anzeichen für einen Milchstau oder eine Mastitis sein. Wenn du einen Milchstau oder eine Mastitis bemerkst, solltest du sofort handeln.

 

Wie lange wird die Mastitis dauern?

Die Mastitis wird schnell und einfach behandelt, wenn sie früh diagnostiziert wird. In den meisten Fällen dauert diese mindestens 10 Tage.

 

Weitere Informationen zum Thema Brustentzündung kannst du auch hier finden.

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